Staffel neun startet durch

Staffel neun startet durch

Mit elf Werkrealschülern startete der Verein „Jobbrücke Freiberg“ am vergangenen Samstag die 9. Staffel seines Patenkonzepts im Rahmen seiner vorberuflichen Jugendförderung. Traditionell fand dazu in der Oscar-Paret-Schule (OPS) die Kennenlern-Party der Schüler mit ihren ehrenamtlichen Paten statt, die sie in den nächsten Monaten bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz begleiten werden. Parallel dazu werden ihnen kostenlose Nachhilfestunden durch Fachleute in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch angeboten. Ziel: Die Verbesserung der Noten für den Hauptschulabschluss.
 
Vereinsvorsitzender Dr. Wolfgang Sielaff begrüßte Paten, Schüler und deren Eltern im Foyer der OPS. Und dazu die Werkrealschul-Rektorin Sabine Sommer, Klassenlehrerin Ulrike Unterweger  und Svenja Thierack vom Bildungsinstitut Konzept AG in Asperg als Ehrengäste. Mit dem Jobbrücke-Patenprojekt werde ein Grundstein für die berufliche Zukunft dieser Schüler gelegt, sagte Sielaff, und wünschte allen Beteiligten dazu eine fruchtbare  Zusammenarbeit. Dass unter den überwiegend bereits erfahrenen Paten auch wieder drei „Neulinge“ waren, erfüllte Sielaff mit besonderem Stolz.
 
Im Musiksaal 1 fand dann nach dem obligatorischen Gemeinschaftsfoto die eigentliche Zusammenführung der Paten statt. Der stellvertretende Vorsitzende und Jobbrücke-Patensprecher Wilhelm Scheel erläuterte zuvor die Ziele des Vereins („Jedem OPS-Schüler ein Ausbildungsplatz“), seine Struktur und die   Finanzierung durch die 170 Mitglieder und Sponsoren. Seine Erwartungen an die Schüler, die sich bei der Jobbrücke für diese Patenschaft beworben hatten: Termine einhalten, die von den Paten aufgegebenen „Hausaufgaben“ (Bewerbung-Entwürfe) machen, sich bei Verhinderung möglichst schriftlich entschuldigen und Nachhilfe pünktlich wahrzunehmen.
 
Schulleiterin Sabine Sommer bedankte sich bei der Jobbrücke für die gute und fruchtbare Zusammenarbeit seit 2009 in Sachen Berufsvorbereitung. Mit dem Patenprojekt sei ein  „riesengroßes Netzwerk“ von Personen geschaffen worden. An die Schüler gewandt meinte sie dazu: „Nutzt dieses Angebot, denn es ist wichtig. Der Beruf wird Euch 50 Jahre Eures Lebens oder noch länger begleiten.“
 
Anschließend nahm der Jobbrücke-Kontaktmann zur Schule, Ulrich Müller, gemeinsam mit Finanzchefin Wiltrud Hintennach die eigentliche Zusammenführung von Paten und Schülern vor. Im Anschluss daran hatten die Paten Gelegenheit, in persönlichen Gesprächen mit ihren Schülern und deren Eltern Kontakt aufzunehmen, erste Termine zu vereinbaren und die vorbereitete Vereinbarung zu unterzeichnen, die alle Beteiligten zu vertrauensvoller Kooperation verpflichtet.

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