Staffel acht ist jetzt komplett

Jobbrücke nimmt 14 Realschüler ins Förderprogramm auf - Viel Lob für ehrenamtliche Paten

Am 12. März lernten die Schüler im Musiksaal der Oscar-Paret-Schule ihre ehrenamtlichen Paten kennen.

Seit einem halben Jahr sind bereits 16 Werkrealschüler der achten Staffel des Vereins „Jobbrücke“ mit ihren Paten auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz - jetzt kommen noch einmal 14 Realschüler hinzu. Sie können über den „Verein für vorberufliche Jugendförderung“ bei Bedarf am kostenlosen Nachhilfeunterricht durch Fachleute in den Fächern Mathematik, Deutsch oder Englisch partizipieren und bekommen zudem je einen ehrenamtlichen Paten zugeteilt, der sie auf dem Weg von der Schule ins Berufsleben begleiten soll.

In seiner Begrüßungsrede stellte der Vereinsvorsitzende Dr. Wolfgang Sielaff klar, dass die ehrenamtlichen Paten lediglich sachkundige Unterstützer sein können, „denn es ist Sache der Schüler selbst, sich einen Praktikumsplatz oder eine Ausbildungsstelle zu suchen“.

Realschulleiterin Ursula Bender-Strähle forderte ihre Neuntklässler und deren Eltern deshalb auf, das Angebot der Jobbrücke auch nach Kräften zu nutzen. Denn die ehrenamtlichen Helfer verfügten nicht nur über beste Berufserfahrung, sondern opferten das Kostbarste, was heutzutage zu vergeben sei: Ihre Zeit. Um die Realschule würdig zu vertreten, sollten die Schüler deshalb nicht nur Interesse an der gemeinschaftlichen Arbeit bekunden, sondern ihren Paten auch durch Verlässlichkeit den nötigen Respekt zollen. Denn andere Schulen beneideten die OPS um diesen Verein, dessen Verantwortliche seit Jahren „mit Herzblut“ ihrer Aufgabe nachgehen.

Ähnlich äußerte sich auch der Ingersheimer Bürgermeister Volker Godel, der auch im Namen seiner an diesem Tag verhinderten Kollegen Dirk Schaible (Freiberg) und Ralf Trettner (Pleidelsheim) ein Grußwort sprach. Die Kommunen könnten als Schulträger lediglich für die äußeren Rahmenbedingungen sorgen, sie mit Inhalten zu füllen sei Sache der Schulen und des Vereins Jobbrücke. Letzterer übernehme für Freiberg und seine Nachbarkommunen die gesellschaftliche Aufgabe, Jugendliche nach Kräften in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern und sie auf das Berufsleben vorzubereiten. Angesichts des rasanten technischen Wandels sei diese Aufgabe, der sich dieser Verein Jobbrücke seit Jahren mit Erfolg widme, unabdingbar.

Im Anschluss an diese Ausführungen stellten sich die Paten und die von ihnen jeweils ausgewählten Schüler einzeln vor und unterschrieben gemeinsam mit den Eltern eine Verpflichtungserklärung zur künftige Zusammenarbeit bis zum Schulabschluss im Jahr 2017. Auch einigten sich beide Seiten über erste Termine, sowie Form und Inhalte erster Treffen.

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