Patentreffen mit den Leitern der Jugendhäuser

von Günther Jungnickl

Austausch mit den Leiter der Jugendhäuser "Pick Panda" und "Pyramide"

Silke Höfer hatte am Donnerstag, 8. November 2018 ins Sitzungszimmer ihre Firma Herco (Wasseraufbereitung) eingeladen und (fast) alle Paten kamen zu diesem November-Treffen. Denn die Patensprecherin im Jobbrücke-Vorstand hatte interessante Gäste versprochen, nämlich die beiden Jugendhausleiter von Freiberg („Pink Panda“) und Pleidelsheim („Pyramide“). Björn Hens und Simon Le Winter entpuppten sich denn auch als ebenso kompetente wie durchaus auch humorvolle Gesprächspartner.

Beide Seiten konnten denn auch aus dem Vollen schöpfen, schließlich tun die Paten das Gleiche wie in der Regel auch die Jugendhausleiter: Jugendliche beim Start ins Berufsleben nach Kräften unterstützen, indem sie ihnen bei ihren Bewerbungen hilfreich zur Hand gehen, Telefonate und Vorstellungsgespräche zu simulieren und notfalls sie auch zum Vorstellungsgespräch begleiten. Nur mit dem Unterschied, dass Hens und Le Winter ihre „Schäfchen“ in der Regel schon jahrelang kennen und besser einschätzen können, während die Jobbrücke-Paten maximal eineinhalb Jahre Zeit haben, um ihre „Patenkinder“ kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten.

Es ging also darum, wie in den Jugendhäusern Bewerbungen geschrieben werden (Hens: „Da gibt es natürlich auch bei uns Vorlagen“) und wie heutige Jugendliche „ticken“ (Le Winter: „Motiviert sollten sie aber schon sein“). Konsequent vorzugehen, riet vor allem Simon Le Winter: „Denn bei Ihnen wie bei uns gilt, die Jugendlichen wollen schließlich was von uns.“ Und da müssten auch junge Leute mal den inneren Schweinehund überwinden. Denn Paten neigen zuweilen dazu, das  Scheitern ihres Schützlings persönlich zu nehmen und sich die Schuld zu geben – aber das dürfe nicht passieren.

Hens und Le Winter waren sich am Ende der zweieinhalbstündigen Debatte einig: „Für uns ist die Jobbrücke eine Entlastung, denn Sie nehmen uns eine Menge Arbeit ab.“ Auf alle Fälle wollen beide Seiten miteinander im Gespräch bleiben, so das Fazit des Abends.

Zurück