Jobbrücke dankt seinen ehrenamtlichen Paten

von Günther Jungnickl

Die Jobbrücke-Staffeln 9 sind alle zum Schuljahresabschluss 2018 abgeschlossen worden. Deshalb nutzte der Vereinsvorstand jetzt die Gelegenheit, um sich herzlich bei den 17  Paten zu bedanken, indem er sie am vergangenen Donnerstag in das Restaurant „Schwabenstuben“ einlud. Denn allesamt hatten sich das auch verdient, weil sie eineinhalb Jahre lang ehrenamtlich die Jugendlichen auf dem schwierigen Weg von der Schule in den Beruf beraten, unterstützt und begleitet hatten.

Alle waren Gemeinschafts-, Werkreal- oder Realschüler der Oscar-Paret-Schule (OPS), die erfolgreich den Realschulabschluss (14) beziehungsweise den Hauptschulabschluss (3) geschafft hatten. Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Sielaff berichtete dazu, dass die meisten Schülerinnen und Schüler (nämlich 57 Prozent) direkt einen Ausbildungsplatz gefunden hätten, während 43 Prozent eine weiterführende Schule besuchen. Eine Schülerin absolviert derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Diese Bilanz sei auch den 17 Paten zu verdanken.

Allerdings verschwieg Dr. Sielaff auch nicht, dass es auch in Freiberg „immer schwieriger“ werde, neue Paten zu rekrutieren. Weshalb der Verein zunehmend auf Wiederholungspaten zurückgreifen müsse. In den neun Jahren des Bestehens des Vereins „Jobbrücke Freiberg – Vorberufliche Jugendförderung“ konnten vor allem in Freiberg, aber auch in Pleidelsheim, Ingersheim oder Benningen gewonnen werden, die allerdings 225 Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in einen Beruf begleitet hätten. Manche davon mehr als fünfmal, für die sie dann in ihren Heimatkommunen geehrt worden seien. In der Stadt Freiberg beispielsweise mit dem „Freiberger Dank“ und in Pleidelsheim im Rahmen der alljährlichen Blutspender- und Sportlerehrung.

Derzeit sind in der laufenden Staffel zehn nicht weniger als 70 Prozent Mehrfachpaten tätig. Auch dabei gingen die heutigen oder Jobbrücke-Vorstandsmitglieder mit gutem Beispiel voran, wie beispielsweise Kassiererin Wiltrud Hintennach, die in diesem Jahr für ihre fünfte Patenschaft geehrt wurde, oder die derzeitige Patensprecherin Silke Höfer und ihren Vorgänger Wilhelm Scheel, die gerade ihre fünfte Patenschaft absolvieren. Trotzdem appellierte Sielaff an die Anwesenden, in ihrem Verwandten-oder Bekanntenkreis für die „gute Sache“ zu werben, um auf diese Weise Neupaten zu gewinnen.

Im kommenden Jahr wird die Jobbrücke zehn Jahre alt. Der Verein will dieses Jubiläum nutzen, verstärkt auf sich aufmerksam zu machen und möglichst auch für die elfte Staffel, die im nächsten Frühjahr beginnt, auch neue Paten zu gewinnen.Wer sich also dafür berufen fühlt und vor allem Berufserfahrung hat, sollte sich per Email (info@jobbruecke-freiberg.de) oder jeden Donnerstag Nachmittag von 13 bis 15 Uhr im Jobbrückenbüro in der Bahnhofstraße 41, 71691 FreibergN., telefonisch (07141/6 49 92 82) melden.

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