Engagement unter Corona Bedingungen

Die Jobbrücke Freiberg e.V. ist trotz widriger Umstände erfolgreich in eine weitere Staffel gestartet.

Das Jahr hatte vielversprechend begonnen:

Es waren genügend Patinnen und Paten für die Betreuungsstaffel 12 gefunden, so dass alle 18 an der Jobbrücke interessierten OPS Schüler/innen aufgenommen werden konnten.

Das Treffen zum Kennenlernen und zur Bildung der Schüler/innen – Paten/innen Teams war bereits organisiert. Dann kam Corona!

Viele Wochen lang fand kein Präsenzunterricht an den Schulen statt, und auch der persönliche Kontakt zwischen den Jugendlichen und ihren Paten/innen war nicht möglich. Dank Telefon, Email, WhatsApp, Video, … gelang es aber den Teams, miteinander in Kontakt zu treten, wobei es einzelnen Schüler/innnen aber immer noch etwas schwerfällt, Vertrauen in diese indirekte Zusammenarbeit zu fassen.

Auch der sonst übliche, regelmäßige Austausch unter den Paten/innen und mit den Jobbrücke-Verantwortlichen konnte bislang nur per Videokonferenz erfolgen.

Eine besondere Herausforderung stellt die Organisation und Durchführung des kostenlosen Nachhilfeunterrichts dar, auch wegen der unterschiedlichen technischen Ausrüstung der Beteiligten. Anstatt in den Räumlichkeiten der OPS – die Schule ist noch immer für schulfremde Personen geschlossen – erfolgt die Nachhilfe in den Fächern Deutsch und Mathe derzeit per Videokonferenz. Dies funktioniert gut, obwohl die Lehrkräfte den Schülern/innen leider nicht „über die Schulter schauen“ können. Auch im Fach Englisch wird nach den Sommerferien Nachhilfe angeboten werden.

Erfreulicherweise signalisierten viele Mitgliedsfirmen der Jobbrücke, dass sie trotz Corona Praktika und Ausbildungsplätze anbieten.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation nach den Sommerferien darstellt.

Derzeit sind durch die Lockerung der Kontaktbeschränkungen persönliche Treffen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder möglich.

Sicher ist, dass die Jobbrücke entsprechend der dann gegebenen Möglichkeiten auch weiterhin die Schüler/innen bestmöglich unterstützen wird.

Unser besonderer Dank gilt den Patinnen und Paten, die trotz der schwierigen Umstände den Jugendlichen engagiert zur Seite stehen.

Susanne Laufenberg

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